Mülheimer Industrielle und die NSDAP
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Aktive Gegner der Weimarer Republik waren die Mülheimer Großindustriellen Emil Kirdorf, Fritz Thyssen und Hugo Stinnes sen. und jun. |
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Emil Kirdorf (l.) mit Adolf Hitler |
Emil Kirdorf |
Kirdorfs „Streithof“ im Speldorfer Wald |
Hugo Stinnes sen. (gest. 1924) Stinnes sen., wegen seines finsteren Bartes auch "Assyrerkönig" genannt, gründete 1892 den Stinnes-Konzern, der 1923 während der Inflationszeit zum größten Konzern Europas wurde. Bereits während des Ersten Weltkrieges war Stinnes führend an der Ausarbeitung deutscher Eroberungspläne - insbesondere für Belgien/Frankreich - beteiligt und sprach sich entschieden für den ab 1916 praktizierten "uneingeschränkten U-Boot-Krieg" aus. Er war treibende Kraft bei der Verschleppung von 120 000 belgischen Zivilisten zur Zwangsarbeit in Deutschland. Nach der Novemberrevolution von 1918 sammelte Stinnes aktiv 500 Millionen Reichsmark für einen "Antibolschewismusfond" des rechtsradikalen Ideologen Eduard Stadler, der wiederum Stinnes für den "... kommenden nationalen Diktator der sozialen Revolution" hielt. Der spätere tatsächliche Diktator Hitler wurde wiederum von Stinnes frühzeitig bewundert, der die NSDAP bereits ab 1920 förderte. |
Bebauung auf dem Anwesen der Familie Stinnes im Uhlenhorst |
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